Eyefer, Gutshof

Eivere, Eivere mõis
Eyefer, Gutshof Eyefer / Eivere, Eivere mõis, Wikimedia Commons Commons, Foto: Ivar Leidus 2012, cc_by-sa_3.0
Im Kirchspiel Anna / Annen gelegen, erw. 1557. Ehem. in Besitz der Fam. Soye (Zoege) und Rosenkrantz (16.–17. Jh.), 

Pilar von Pilchau, Familie : 1656-


Pilchau, Familie : 1656-
Pilar fon Pilʹchau, Familie : 1656-


Zeit:
  • 1656


Aus dem Herzogtum Teschen stammende Adelsfamilie, 1656 in Livland

 (1776–1836) und 

Stackelberg, Familie


Stakelberg, Familie
Štakelbergi, Familie




Ursprünglich aus Deutschland stammendes Adelsgeschlecht im Baltikum

(1836–1919).
Das späthistorist. Hauptgebäude im neogot. Stil wurde als Umbau des im 18. Jh. errichteten, früheren Herrenhauses unter 

Reinhold von Stackelberg

(1845 - 1918)

Reinhold Gustav Eduard von Stackelberg

  • Graf
  • Oberst
Geschlecht:
  • Mann

Geboren:
  • 1845
Gestorben:
  • 1918

Geburtsort:
  • Leipzig
Sterbeort:
  • Reval

russicher Oberst der Garde; Ritter des Georg-Ordens
Familiäre Beziehungen
Otto Magnus von Stackelberg (Vater)
Benedicta von Stackelberg (Ehefrau)
Ernst von Stackelberg (Sohn)

1912 fertiggestellt. Im Hauptgebäude 1945–98 Pflegeheim, 2003–06 rest. und zum Hotel umgebaut; Park wiederhergestellt. Eingeschossiges Steingebäude mit hohem Sockel- und ausgebautem Dachgeschoss. Asymmetr. Baukörper gegliedert durch Mittelrisalite mit gestuften, zinnenartigen Dreiecksfrontispizen sowie polygonalen Ausluchten,  in der NO-Ecke turmartig mit spitzem, fünfeckigem Helm, daneben der Haupteingang. Weiß verputzte Fassade mit variierenden Fensteröffnungen und dekorativer Putzrahmung; Saal und turmartige Auslucht mit hohen, rundbogigen Fenstern, darüber dekorative Blendfenster, ansonsten hoch- und querrechteckige Fenster. Im Innern Stuckdecken und Fußböden aus Steinplatten, Innentüren mit dekorativen Rahmen, Holzvertäfelung (Lambris) sowie Kachelöfen (2. Hälfte 19. Jh.). Histor. Bildtapete im Speisesaal mit oriental. Landschaften 2006 im Gebäude angebracht.
Großzügiger, frei gestalteter Park mit symmetr. angeordneten Baumgruppen (Linde und Ahorn) um kreisförmigen Hauptplatz und zeitgetreu wiederhergestellten Gestaltungselementen – Pavillon und Springbrunnen. Zahlreiche, größtenteils umgebaute Nebengebäude. Am Rand der Einfahrt Ruine des ehem. Speichergebäudes.

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