Eyefer, Gutshof
Eivere, Eivere mõis
Im Kirchspiel Anna / Annen gelegen, erw. 1557. Ehem. in Besitz der Fam. Soye (Zoege) und Rosenkrantz (16.–17. Jh.),
1912 fertiggestellt. Im Hauptgebäude 1945–98 Pflegeheim, 2003–06 rest. und zum Hotel umgebaut; Park wiederhergestellt. Eingeschossiges Steingebäude mit hohem Sockel- und ausgebautem Dachgeschoss. Asymmetr. Baukörper gegliedert durch Mittelrisalite mit gestuften, zinnenartigen Dreiecksfrontispizen sowie polygonalen Ausluchten, in der NO-Ecke turmartig mit spitzem, fünfeckigem Helm, daneben der Haupteingang. Weiß verputzte Fassade mit variierenden Fensteröffnungen und dekorativer Putzrahmung; Saal und turmartige Auslucht mit hohen, rundbogigen Fenstern, darüber dekorative Blendfenster, ansonsten hoch- und querrechteckige Fenster. Im Innern Stuckdecken und Fußböden aus Steinplatten, Innentüren mit dekorativen Rahmen, Holzvertäfelung (Lambris) sowie Kachelöfen (2. Hälfte 19. Jh.). Histor. Bildtapete im Speisesaal mit oriental. Landschaften 2006 im Gebäude angebracht.
Großzügiger, frei gestalteter Park mit symmetr. angeordneten Baumgruppen (Linde und Ahorn) um kreisförmigen Hauptplatz und zeitgetreu wiederhergestellten Gestaltungselementen – Pavillon und Springbrunnen. Zahlreiche, größtenteils umgebaute Nebengebäude. Am Rand der Einfahrt Ruine des ehem. Speichergebäudes.
(1776–1836) und (1836–1919).
Das späthistorist. Hauptgebäude im neogot. Stil wurde als Umbau des im 18. Jh. errichteten, früheren Herrenhauses unter
Reinhold von Stackelberg
Reinhold von Stackelberg
(1845 - 1918)
Reinhold Gustav Eduard von Stackelberg
- Graf
- Oberst
Geschlecht:
- Mann
Geboren:
- 1845
Gestorben:
- 1918
Geburtsort:
- Leipzig
Sterbeort:
- Reval
russicher Oberst der Garde; Ritter des Georg-Ordens
Familiäre Beziehungen
Otto Magnus von Stackelberg (Vater)
Benedicta von Stackelberg (Ehefrau)
Ernst von Stackelberg (Sohn)
Großzügiger, frei gestalteter Park mit symmetr. angeordneten Baumgruppen (Linde und Ahorn) um kreisförmigen Hauptplatz und zeitgetreu wiederhergestellten Gestaltungselementen – Pavillon und Springbrunnen. Zahlreiche, größtenteils umgebaute Nebengebäude. Am Rand der Einfahrt Ruine des ehem. Speichergebäudes.


