Heute Museum. Am Rande der alten Landstraße Tartu-Võru / Dorpat-Werro vom Varbuser Gutsherren v. Sievers 1854 eingerichtet. Weitere Gebäude 1862/63 erb. nach Entw. von August Franz Königsmann.
Spätklassizist. Gebäude aus Holz, das sich in den umgebenden Park gut einfügt (seinerzeit sog. Morgenstern-Garten). 1852 vom Arch. der Universität, Carl Rathhaus, als Domwächterhaus erbaut. Rest.
Ältestes in Tartu erh. Wohnhaus aus Holz, erb. im Auftrag von Johann Arens, Pastor der Kirche St. Johannis, der das Grundstück 1720 erwarb (Haus 1728 schriftl. erw.).
In Teilen erh. Gärtnerhaus (1. Hälfte 19. Jh.), urspr. Gewächshaus; massives Erdgeschoss aus Stein, gegliedert durch große Rundbogenöffnungen und Pfeiler, hölz. Anbau mit Wohnräumen des Gärtners.
Beispiel eines provinzstädt. Wohnhauses Ende des 18. Jh., trotz mehrerer Renov. und Nutzungswechsel originalgetreu erhalten. Erb. etwa 1790–93, eines der ältesten Gebäude der Stadt.
Verwalterhaus erh., hölz. Ständerbau auf Steinsockel, Fassadenverkleidung mit horizontalen Brettern, um die Fenster dekorative Rahmungen, hohes Walmdach.
Altes Herrenhaus. Eingeschossiger Holzbau auf hohem Steinsockel mit Satteldach. In der Mittelachse Vorhalle mit breiter Steintreppe (ehem. Unterstand mit reichhaltigem Dekor).