Subbath, ev. Salvatorkirche

Subate, Pestītāja ev. lut. baznīca
Subbath, Salvatorkirche / Subate, Pestītāja ev. lut. baznīca. Nacionālās kultūras mantojuma pārvaldes Kultūras pieminekļu informācijas pārvaldības sistēma Mantojums, DSC02491, Foto: Brigita Madelāne, CC BY-SA 4.0
Subbath, Salvatorkirche / Subate, Pestītāja ev. lut. baznīca. Nacionālās kultūras mantojuma pārvaldes Kultūras pieminekļu informācijas pārvaldības sistēma Mantojums, DSC02524_DvvEnhp, Foto: Romualds Gadzāns, CC BY-SA 4.0
Subbath, Salvatorkirche, Taufstein / Subate, Pestītāja ev. lut. baznīca, kristāmtrauks. Nacionālās kultūras mantojuma pārvaldes Kultūras pieminekļu informācijas pārvaldības sistēma Mantojums, DSC02499, Foto: Brigita Madelāne, CC BY-SA 4.0
Einmalig in der lett. Architektur des Frühbarock im 17. Jh. Die architekton. Lösung ähnelt auffallend der ev. Kirche von Kėdainiai / Kedahnen (1631–52) in Litauen. Auf Initiative von Baron Hector Friedrich v. der Osten (gen. Sacken) und seinem Bruder Johann Reinhold 1685/86 errichtet; Arch. unbekannt. In der 2. Hälfte 19. Jh. renov. mit Anbau einer kleinen Sakristei am Chor, Mauer mit Tor errichtet, Umbau Orgelempore. Urspr. Bauform und Substanz der Kirche weitgehend authent. erhalten. Verputzer, einschiffiger Backsteinbau auf annähernd quadrat. Grundriss mit großer Krypta. Auf hohem Walmdach vier kleine Ecktürmchen, auf dem First ein Glockenturm mit einer 1682 in Rīga / Riga von Gerhard Meyer gegossenen Glocke. Pilaster in Kolossalordnung gliedern rhythm. die Außenfassaden, dazwischen in Nischen Sprossenfenster abwechselnd mit Segmentbogen- und Dreiecksverdachungen. Fensterrahmen mit Ohren. Ein kräftig hervorkragendes Putzgesims schließt die Fassaden nach oben hin ab. Innen Stichkappengewölbe, zwischen den Fenstern weit vorstehende Pfeiler mit fein profilierten Kämpfern unter vorkragenden Gesimsprofilen. Die räuml. Einheit und Weiträumigkeit mit Tendenz zum Zentralraum spiegelt die Idee des idealen Gotteshauses der Protestanten des 17. Jh. wieder und nimmt Bezug auf damalige holländ. Architekturbeispiele sowie Werke einflussreicher Theoretiker. — Die erh. Barockausstattung gehört zu den herausragendsten Werken der Bildschnitzer-Werkstatt des sog. __Meister von Subbath, wie das monumentale, zweigeschossige hölz. Altarretabel mit Kreuzigung und Evangelisten, die Kanzel mit Apostelfiguren, der reich geschnitzte Taufsteinfuss sowie der Beichtstuhl, Rahmen eines Epitaphs und Sockel des Oferstocks (Ende 17. und Anf. 18. Jh.). Auf einer Metallplatte gemaltes klassizist. Epitaph für Juliane v. den Brincken (geb. v. d. Ropp) von 1792. Orgel mit zwei Manualen (1853) – eines der ältesten bis heute erh. Instrumente des Rigaer Orgelbauers August Martin.

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