Riga, Synagoge
Rīga, Sinagoga
Einer der wenigen jüd. Sakralbauten, die in Lettland den Holocaust und Zweiten Weltkrieg ohne Zerstörung überstanden haben, zudem bedeutendes Denkmal einer frühen rationalistischeren Diktion des Jugendstils. In der dicht bebauten Altstadt 1903 erb. von Wilhelm Neumann und Karl Rudolf Hermann Seuberlich. Während des Zweiten Weltkriegs als Lagerraum genutzt, in der Sowjetzeit wieder Synagoge. 2007/08 komplett erneuert.
Zweigeschossiges, verputztes Backsteingebäude in der Straßenflucht zwischen mehrgeschossigen Wohnhäusern. Längsfassade der Straße zugewandt, ein kleiner Vorhof durch gemauerte Pfeiler mit einem schmiedeeisernen Tor und Zaun von der Straße abgetrennt. Im Hof Hauptfassade mit Portal. Die Fassaden durch betont vertikale Elemente bestimmt, sog. lotrechter (vertikaler) Jugendstil, und mit ägypt. Architektur-Motiven, wie Palmzweige und David-Stern.
Gebetssaal mit umlaufender, hölz. Frauen-Empore, diese stützt auf Säulen mit hohen Basen und ägypt. Ornamenten, Kapitelle mit Lotos-Blüten. Farbig gestalteter Innenraum mit verschiedenfarbigem Marmor und Glasmalereien mit Pflanzenmotiven. Decke reich geschmückt mit Friesen und Rosetten aus Stuck. In der Mittelachse der prachtvolle Tora-Schrein mit einer von marmornen Säulchen gestützten Kuppel.
Zweigeschossiges, verputztes Backsteingebäude in der Straßenflucht zwischen mehrgeschossigen Wohnhäusern. Längsfassade der Straße zugewandt, ein kleiner Vorhof durch gemauerte Pfeiler mit einem schmiedeeisernen Tor und Zaun von der Straße abgetrennt. Im Hof Hauptfassade mit Portal. Die Fassaden durch betont vertikale Elemente bestimmt, sog. lotrechter (vertikaler) Jugendstil, und mit ägypt. Architektur-Motiven, wie Palmzweige und David-Stern.
Gebetssaal mit umlaufender, hölz. Frauen-Empore, diese stützt auf Säulen mit hohen Basen und ägypt. Ornamenten, Kapitelle mit Lotos-Blüten. Farbig gestalteter Innenraum mit verschiedenfarbigem Marmor und Glasmalereien mit Pflanzenmotiven. Decke reich geschmückt mit Friesen und Rosetten aus Stuck. In der Mittelachse der prachtvolle Tora-Schrein mit einer von marmornen Säulchen gestützten Kuppel.
