Lublin, Kath. Kirche der Verklärung des Herrn, Priesterseminar und ehem.
Missionskloster

Lublin, Kościół Przemienienia Pańskiego, seminarium duchowne
i dawny klasztor misjonarzy
Lublin, Kath. Kirche der Verklärung des Herrn, Priesterseminar und ehem.Missionskloster/Lublin, Kościół Przemienienia Pańskiego, seminarium duchownei dawny klasztor misjonarzy, Herder-Institut Marburg, Bildarchiv, 406785, Foto: Stanislaw Chomicki 2009, CC BY-SA 4.0
Kloster 1698 von Anna Zbąska[^369] , Kämmerin von Lublin, gestiftet; Kirche 1714–30 erbaut aus Stiftung von 

Jan Tarlo

(1684 - 1750)

Joannes Tarło
Jan Tarlo von Tentschin in Tschekazenice
Jan von Czarcewice Tarlo
Jan Tarło
Ioannes Tarło
Johann Tarlo

  • Woiwode
  • Graf
  • Gouverneur
  • Gouverneur
  • Generalleutnant
Geschlecht:
  • Mann

Geboren:
  • 1684
Gestorben:
  • 1750

Sterbeort:
  • Oppeln

Poln.-litau. Kronmarschall; 1717 Generalleutnant der poln. Kronarmee, 1735 Wojewode von Sandomierz; 1735 Gouverneur von Lublin 1734; Truchsess des Großherzogtums Lithauen ; Gouverneur, Generalleutnant

 unter der Leitung von Pfarrer M. Augustynowicz, geweiht 1739. Kloster 1864 aufgelöst. Kirche rest. Ende 19. und Anf. 21. Jh.
Erbaut auf Grundriss eines latein. Kreuzes (mit geraden Wandabschlüssen in allen Armen), mit niedrigen Kapellen zwischen den Armen. Fassaden mit abgerundeten, von toskan. Pilastern eingefassten Ecken, darauf durch Fensterrahmen unterbrochenes Gebälk. Hauptfassade und Querschiffarme mit seitl. Anschwüngen an den Bekrönungen. Laterne über der Vierung achteckig, eingefasst von geknickten Pilastern, bedeckt von Helm mit Kreuz. Innen Tonnengewölbe, über dem Hauptaltar Kreuzgewölbe, über dem Vierungsjoch Kuppel mit von Pilasterpaaren gegliederter Halbkugel, zwischen ihnen ovale Felder in geschwungenen Rahmen, bekrönt von hoher Laterne. Innenraum (Ausnahme: Altarjoch des Chors) mit Pilastern, darauf Gesims und Gewölbegurte. Kapellenarkaden rundbogig, darüber in Schiff und Chor ovale Nischen. Musikempore, 2. Hälfte 18. Jh., auf drei Arkaden, mit S-förmig geschwungener Brüstung. — Haupt- und drei Seitenaltäre, von J. E. Hoffmann, 1735/36, gestiftet von 

Jan Tarlo

(1684 - 1750)

Joannes Tarło
Jan Tarlo von Tentschin in Tschekazenice
Jan von Czarcewice Tarlo
Jan Tarło
Ioannes Tarło
Johann Tarlo

  • Woiwode
  • Graf
  • Gouverneur
  • Gouverneur
  • Generalleutnant
Geschlecht:
  • Mann

Geboren:
  • 1684
Gestorben:
  • 1750

Sterbeort:
  • Oppeln

Poln.-litau. Kronmarschall; 1717 Generalleutnant der poln. Kronarmee, 1735 Wojewode von Sandomierz; 1735 Gouverneur von Lublin 1734; Truchsess des Großherzogtums Lithauen ; Gouverneur, Generalleutnant

, Woiwode von Lublin. Hauptaltar und Querschiffsaltäre mit Heiligen- und Engelsfiguren sowie Gemälden: Verklärung des Herrn, Muttergottes, Hl. Barbara (von S. Czechowicz). Auf dem Wechselbild des Hauptaltars Hl. Stanislaus Kostka, von J. Buchbinder. Im Altar der Kapelle Kruzifix und Figuren: Muttergottes und Hl. Johannes. Kanzel (mit Figuren der Evangelisten und Christi auf dem ornamentalen Baldachin) und gegenüberliegender Altar St. Vinzenz (mit allegor. Figuren von Glaube und Hoffnung und analoger Bekrönung), 1760er Jahre.
Seminargebäude, 1714 gegr. Mehrflügeliger Bau hinter dem Kirchenchor. Im N-Teil ehem. Palast, erbaut vor 1616 für Fam. Rzeczycki, danach im Besitz der Fam. Suchorabski und Radziwiłł, Umbau evtl. in den 1640er Jahren für 

Bogusław Radziwiłł

(1620 - 1669)

Boguslaus von Radziwill
Boguslaus Radziwill
Boguslav Radzivill
Bogußlav Radzivill
B. Radzivil
Boguslaus von Radzivil
Boguslaus Radzivilius
Boguslav Radziwill
Boguslaw Radziwiłł
Boguslaus zu Radziwill
Boguslaus zu Radzivill
Bogislaus Radziwill
Boguslaus Radziuil
Boguslavas Radvila
Boguslaus Radvila

  • Herzog
  • Generalleutnant
Geschlecht:
  • Mann

Geboren:
  • 1620
Gestorben:
  • 1669

Geburtsort:
  • Danzig
Sterbeort:
  • Königsberg

Herzog; Reichsfürst; poln. Fürst zu Birse, Dubinki etc.; preuß. Statthalter; Generalleutnant; Stallmeister
Familiäre Beziehungen
Janusz Radziwiłł (Vater)
Elisabeth Sophie von Radziwill (Mutter)
Louise Charlotte Radziwiłł (Tochter)

, 1653 an Fam. Żytkiewicz verkauft, 1668 als Schenkung an die Benediktinerinnen aus Sandomir/Sandomierz, die den Bau 1701 an den Missionsorden veräußerten. Mehrgeschossig, auf L-förmigem Grundriss. N- und S-Fassaden verziert mit einzigartigem Stuckfries mit Bildern poln. Könige und Fürsten sowie auf sie bezogene Embleme (1953 überarbeitet, 1986–88 konserviert und teilw. rekonstr.). W-Flügel von Anf. 18. Jh. In seiner Verlängerung, hinter dem Kirchenchor, neogot. Kapelle, um 1890, heute griech.-kath., rechteckig mit dreiseitig geschl. Apsis, mit Pfeilerbündeln strukturiert, darauf Sterngewölbe. — Ikonostase und Malereien im Chor von J. Nowosielski, 1988. W-Flügel (sog. Neubau/Nowy Gmach), 1907/08 von Arch. W. Siennicki errichtet; 1918–22 Sitz der KUL.
[^369]: nochmal gemeinsam überprüfen

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