Bauske, Burg Bauske

Bauska, Bauskas pils
Bauske, Burg Bauske / Bauska, Bauskas pils. Nacionālās kultūras mantojuma pārvaldes Kultūras pieminekļu informācijas pārvaldības sistēma Mantojums, Foto: Edgars Šulcs 2016, CC BY-SA 4.0
Bauske, Burg Bauske / Bauska, Bauskas pils. Wikimedia Commons, Foto: Lavinsh 2020, CC BY-SA 4.0
Bedeutendes Denkmal der Spätgotik und des Manierismus in Lettland bestehend aus Ordensburg (heute Ruine) und angebautem Herzogschloss; auf Halbinsel zwischen Mūsa / Muß und Mēmele / Kurländ. Memel oberhalb der Flussmündung gelegen. 1443 während der Herrschaft des Livländ. Landmeisters Heidenreich Vincke v. Overberg erb. zum Schutz der S-Grenze des Ordenslandes gegen den im 15. Jh. erstarkten litau. Staat. Im 1. Viertel 16. Jh. mehrere Umbauten in der Burg, Vorburg mit Rundtürmen an beiden östl. Ecken ergänzt. Bis zum Livländ. Krieg Zentrum der Ordensvogtei und Sitz des Vogtes. Mit Gründung des Herzogtums Kurland und Semgallen 1561/62 unter der Oberhoheit von Polen-Litauen vom letzten Ordensmeister und ersten Herzog 

Gotthard I., Kurland, Herzog

(1517 - 1587)

Gotthard Kettler
Godderd I., Kurland, Herzog
<Kurland, Herzog I.> Godderd
Godderd Kettler
Gotthard Ketteler
Gotthard von Ketteler
Gotthard Kettler, Kurland, Herzog

  • Koadjutor
Geschlecht:
  • Mann

Geboren:
  • 1517
Gestorben:
  • 1587

Geburtsort:
  • Mellrich
Sterbeort:
  • Mitau

ab 1559 letzter Landmeister des Deutschen Ordens in Livland und ab 1561 erster Herzog von Kurland und Semgallen; Förderer der Reformation; heiratet 1566 Anna, Herzogin von Mecklenburg-Güstrow
Familiäre Beziehungen
Friedrich, Kurland, Herzog (Sohn)
Wilhelm, Kurland, Herzog (Sohn)
Anna Radziwiłł (Tochter)

Beziehungen zu Organisationen

  • Deutscher Orden

verwaltet. 1584–96 Umgestaltung zur Herzogsresidenz mit drei zweigeschossigen Flügeln um Innenhof der Vorburg. Dort mehrere Landtage, period. residierte auch der herzogl. Hof. Während des Poln.-Schwed. Krieges 1625 von den Schweden eingenommen, 1628–30 wieder von den Polen. Nach dem Krieg verlor Bauske den Status einer Residenz, blieb aber als Festung erhalten; 1658–60 erneut von den Schweden besetzt. Im 17. Jh. um die Burg Befestigungen aus Erdwällen gebildet. Zu Beginn des Großen Nord. Kriegs (1701), während der Besatzung durch die Schweden unter König 

Karl XII., Schweden, König

(1682 - 1718)

Karl XII., Sverige, konung
Karl XII., Sverige, kung
Karl, Sverige, konung
Karl XII., roi de Suède
Karl XII., King of Sweden
Karl XII., König von Schweden
Carl XII., Sverige, kung
Carl XII., Schweden, König
Carol XII., Schweden, König
Carolus XII., Sverige, kung
Carolus XII., Suecorum, Rex
Carolus XII., Suedorum Gothorum ac Vandalorum, Rex
Carolus XII., Svecorum, Gothorum, Vandalorum, Rex
Carolus XII., Suecorum, Gothorum, Vandalorumque, Rex
Carolus XII., Suecia, Rex
Carolus XII., Rex Suedorum Gothorum ac Vandalorum
Carolus XII.
Carolus XII., Schweden, König
Carolus XII., Schweden, Gothen und Wenden, König
Carl XII., Sverige, konung
Carl XII., Schweden, Gothen und Wenden, König
Carl, Schweden, Gothen und Wenden, König
Carl, Pfalz, Pfalzgraf
Carl XII., König von Schweden
Carl XII., roi de Suède
Carl XII., King of Sweden
Carl XII., konung av Sverige
Charles XII., Suède, roi
Charles XII., Sweden, King
Charles XII., King of Sweden
Karl XII., von Schweden

  • König
Geschlecht:
  • Mann

Geboren:
  • 1682
Gestorben:
  • 1718

Geburtsort:
  • Stockholm

Schwedischer König seit 1697
Familiäre Beziehungen
Karl XI., Schweden, König (Vater)

, Befestigungen deutl. verstärkt, hohe Erdwälle mit Eckbastionen errichtet. 1706 Burg teilw. gesprengt, danach nicht mehr bewohnt. Bis in die 1970er Jahre N-Flügel der Vorburg ohne Dach, die S- und O-Flügel fast komplett zerfallen. 1975–2010 Rekonstruktion der herzogl. Schlossflügel auf den bei archäolog. Ausgrabungen freigelegten Fundamenten, darin Schlossmuseum eingerichtet. Mauern der Ordensburg konserviert. 2019/20 Hauptturm der Ordensburg rekonstruiert. Sowohl der älteste Teil (Ordensburg) als auch das im O angebaute Herzogsschloss sind Dreiflügelbauten mit um rechteckigem Innenhof angeordneten Räumen. Die Ordensburg hatte fünf Türme, die im Hinblick auf ihre Verteidigungsfunktion unterschiedl. konstruiert waren. Mauern überwiegend aus lokalem Dolomit und Feldsteinen gemauert, manche Ecken und Gewölbe aus Backstein. Hauptturm urspr. mit Zinnenkranz abgeschlossen, im 17. Jh. vermauert und mit kon. Dach; jetzt instandgesetzt. Schloss bestehend aus drei zweigeschossigen Flügeln, N- und O-Flügel mit verputzten Außenmauern, Diamantquadern in Sgraffito-Technik. Eingang im Obergeschoss des N-Flügels über Außentreppen vom Innenhof, akzentuiert durch manierist. Portal. Innenräume in Enfilade angeordnet. Die luxuriösesten Räume befanden sich im Obergeschoss des N-Flügels – rekonstruierte Reliefkachelöfen, manierist. Kamine mit dekorativen Steinmetzarbeiten sowie bunte Keramikfliesenböden.

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